„morto un Papa…“

„Morto un Papa, se ne fa un’altro“. So lautet das römische Sprichwort, was so viel heißt wie „Stirbt ein Papst, macht man eben einen neuen.“

Heute hat das irgendwie nicht funktioniert. „Papa Ratzinger“, wie er auch genannt wird, hat heute WAS?! Seinen RÜCKTRITT angekündigt. Ich bin geschockt. Nicht, dass ich eine Kirche oder einen Papst bräuchte, aber so oft kommt ein Papstrücktritt nicht wirklich vor. Meiner Meinung nach hatte er keine Lust, weiter vergiftet zu werden. Denn von Gift munkelt man schon lange in Rom, und einmal ehrlich: wenn man kurz in die Weihnachtspredigt hineingezappt hat, dachte man, dort sitzt ein Gespenst.

Spannend ist auch, dass der Rücktritt Ende Februar haargenau mit den italienischen Wahlen zusammenfällt. Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Das Ende der Welt scheint gekommen zu sein. Wir sind gespannt und wollen es zugleich eigentlich überhaupt nicht wissen, was danach kommt.

Ja, liebe Leute, wenn das denn schon alles gewesen wäre. Der Himmel hat uns heute, wenn man abergläubischen Menschen Glauben schenkt, ein Zeichen gesandt und uns damit seine Meinung kundgetan. Es hat nämlich geblitzt und gedonnert als gäbe es kein Morgen, und der Blitzt hat natürlich ausgerechnet in die Kuppel des Petersdoms eingeschlagen. Haaaach. Das hat gerade noch gefehlt. Natürlich gibt es hier für euch auch Beweismaterial von La Repubblica.

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