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Kapitolinische Museen, das älteste Museum Italiens: Info, Öffnungszeiten, Eintritt

Schon mal im ältesten Museum Italiens gewesen? Nein? Dann wird es aber höchste Zeit, auf deiner Rom-Reise auch die kapitolinischen Museen auf dem Kapitolsplatz, dem kleinsten der 7 Hügel Roms, zu besuchen. Dort kannst Du in antiken Räumlichkeiten auf Entdeckungsreise durch die römische Geschichte gehen.

statue und buesten kapitolinische museen

Generelle Informationen

Eintritt

Das Ticket gilt generell nur für die kapitolinischen Museen kostet momentan 15 Euro pro Erwachsenem und berechtigt auch zum Besuch der temporären Themenausstellung im Museum (=nein, das Kolosseum ist nicht mit inbegriffen).

Der Eintritt für Kinder unter 6 Jahren ist kostenlos.

Roma Pass: Die kapitolinischen Museen zählen zu den Museen, in die Du gratis hinein kommst, sofern Du noch einen kostenlosen Eintritt damit frei hast.

Freier Eintritt für alle gilt übrigens jeden ersten Sonntag im Monat.

Achtung: Sonntag 1.3.2020 gilt KEIN freier Eintritt in das Museum. Der Tag wird ausgesetzt, um zu viele Besucher während der Coronavirusalarms zu vermeiden.

Eine Ticketreservierung ist nicht notwendig. Du kannst die Eintrittskarten aber auch schon vorab online kaufen.

Eingang zu den kapitolinischen Museen Rom
Eingang zu den kapitolinischen Museen

Wartezeit

Die Wartezeit hängt von Saison, Uhrzeit und Tag ab. Normalerweise ist man aber spätestens in 20 Minuten durch den Eingang.

Für Besitzer eines Roma Pass gibt es eine gesonderte Schlange, wo es schneller geht.

Führungen

Wer eine Führung möchte, kann diese auch auf Deutsch bekommen. Diese ist vorab unter der Nummer (+39)060608 anzufragen.

Öffnungszeiten

7 Tage die Woche von 9.30 Uhr – 19.30 Uhr
Am 24. + 31.12. von 9.30 Uhr – 14.00 Uhr
Am Neujahrstag von 14.00 Uhr – 20.00 Uhr

Plane auf jeden Fall mehrere Stunden für deinen Besuch im Museum ein: Von außen sieht es vielleicht klein aus, beherbergt aber tatsächlich über 50 Säle auf jeweils drei Etagen, sowie zwei Innenhöfe, einen langen Durchgang und eine große Dachterrasse.

Geschichte der kapitolinischen Museen und der Piazza Campidoglio

Bei den kapitolinischen Museen (im Plural, da es sich über mehrere Gebäude erstreckt) handelt es sich um das älteste öffentlich zugängliche Museum Italiens, gegründet schon im Jahre 1471, also sogar noch vor der Entdeckung Amerikas.

Woher stammen die Ausstellungsstücke?

Der Dank für die ersten Ausstellungsstücke geht an Papst Sixtus IV, der den Grundstein des Museums mit der Schenkung einiger Bronzestatuen an das römische Volk legte. Von jenem Zeitpunkt an führten die nach ihm kommenden Päpste diese Tradition fort.

Die Stücke wurden aber meist keineswegs zur Zeit der spendablen Päpste gefertigt, sondern es handelt sich größtenteils um antike, römisch-griechische Stücke, die vor allem während verschiedener Ausgrabungen in und um Rom zu Tage gefördert wurden. Auch Fundstücke aus der Villa Adriana bei Tivoli und der Villa di Nerone in Anzio sollen sich darunter befinden.

Ganz besonders schnell wuchs die Sammlung an Ausgrabungsstücken gegen Ende des 18. Jahrhunderts: um diese Zeit herum wurden einige neue Viertel in Rom gebaut, und wie Du dir vorstellen kannst, macht man in Rom keinen Spatenstich, ohne eine Statue zu Tage zu fördern.

Die so entdeckten Figuren, die im Museum ausgestellt sind, sind übrigens allesamt in unglaublich gutem Zustand, wie Du während deines Besuchs bemerken wirst.

Ein weiterer Teil der Ausstellungsstücke wurde hinzugekauft.

Die Sammlung und die Zusammenstellung der Kunstwerke sind seit dem 18. Jahrhundert dann auch weitestgehend so geblieben wie man sie heute noch sieht.

Kapitolsplatz: Ein Werk Michelangelos

Dass die Piazza auf dem Kapitolshügel so unglaublich schön ist, kommt nicht von ungefähr: Es war nämlich unser geliebter Michelangelo Buonarroti, der sie um 1538 herum im Auftrag von Papst Paul III entworfen und hatte.

Gut zu wissen: Michelangelo war nicht nur Maler und Bildhauer, sondern auch Architekt.

Nun, da Du weißt, von welch einem Genie der Kapitolsplatz entworfen wurde, siehst bestimmt auch Du sie noch einmal mit anderen Augen und betrachtest sie einen Moment genauer.

Die Piazza, so schön wie Piazza Navona und dennoch viel kleiner, ist heute noch genau so, wie Michelangelo sie damals entworfen hatte: Weiße Marmorintarsien, die um eine Reiterstatue in der Mitte kreisen.

Kapitolsplatz in Rom

Die Reiterstatue war auch ein Geschenk des Papstes an die Römer und kam aus der Sammlung des Lateranspalastes, dem traditionellen Sitz der Päpste.

Unser Künstler hätte keinen besseren Platz dafür finden können als den Kapitolshügel.

Heute ist die Statue auf dem Platz eine Kopie, denn das Original ist zu kostbar und wurde ins Innere der kapitolinischen Museen verlegt.

Die Geschichte der Statue ist recht amüsant: Es handelt sich um eine antike römische vergoldete Bronzearbeit, die den Kaiser Marc Aurel auf seinem Pferd zeigt. Sie entging der Einschmelzung im Mittelalter nur, weil man den Reiter für Kaiser Konstantin hielt, der als der erste christliche Kaiser gilt.

Rundgang durch die Palazzi des Museums

Egal, ob Du noch ins Museum möchtest oder einfach nur deine Erinnerungen auffrischen möchtest: Hier kommt ein kleiner “virtueller” Rundgang.

Einen Lageplan der kapitolinischen Museen, mit Namen aller Räumlichkeiten, findest Du hier als PDF.

Palazzo dei Conservatori mit Innenhof

Der Innenhof

Einmal durch den Museumseingang hindurch, startet Deine Tour im Innenhof des Palazzo dei Conservatori.

Hier befinden sich unter anderem:

  • Der Fuß einer kolossalen Statue,
  • Der Kopf einer Statue von Kaiser Konstantin,
  • Marmorreste, die auf die Provinzen Roms hinweisen,
  • Schwarze Statuen in den Nischen, die die Prinzen ein paar der ins römische Reich integrierten Völker darstellen. (die Statuen sind Beute aus römischen Feldzügen)
kapitolinische Museen Innenhof mit Kopf von Kaiser Konstantin
Innenhof mit dem riesigen Kopf von Kaiser Konstantin

Das ist mit Sicherheit schon eine Einstimmung auf das, was nun folgt: ein ganzes Museum voll antiker Statuen, Grabsteine, Büsten, Mauern und Brunnen, gefunden in und um Rom und sorgsam in diesem Museum aufbewahrt.

Eine Zeitreise von der Antike bis ins 18. Jahrhundert, die stets eine Geschichte erzählt: die eines großen Volks, dessen Werten, Kultur und Einflüssen, aber vor allem die des Mythos Rom.

Der Treppenaufgang

Vom Innenhof geht es die breiten, marmornen Treppen hoch, begleitet von Darstellungen von Kaiser Hadrian und Marc Aurel an den Wänden, welche gegen Ende des 15. Jh. dort angebracht wurden.

Zu sehen sind zum Beispiel:

  • Hadrian, der zum Kaiser Roms ernannt wird.

Von Marc Aurel gibt es mehrere Szenen:

  • Eine Szene, in der er den Göttern huldigt;
  • Eine, in der er einen Sieg auf dem Forum Romanum feiert;
  • Eine, in der er die Unterwerfung der eroberten Feinde Roms akzeptiert.
Szenen mit Kaiser Hadrian und Marc Aurel in kapitolinischen Museen
Szenen mit Kaiser Hadrian und Marc Aurel in kapitolinischen Museen

Ein wahrer Siegeszug im Treppenhaus, den jeder Besucher durchläuft, um in die Museumsräume zu gelangen.

Die Räumlichkeiten mit Statuen und Büsten

Oben angekommen, befindet man sich in einem großen, fast leeren Saal (Sala dei Capitani), dessen Wände mit dem Entstehungsmythos Roms bemalt sind. Und zwar von keinem Geringeren als dem Meister von Caravaggio.

Sala dei Capitani mit Fresken über die Entstehung Roms
Sala dei Capitani mit Fresken über die Entstehung Roms

An den beiden Raumextremitäten befinden sich zwei Statuen von Päpsten. Warum diese sich unter die römische Geschichte mischten? Nun, sie begründeten nicht nur das Museum, sondern sahen sich auch ein wenig als Nachfolger des römischen Imperiums.

Die weiße Statue ist übrigens von Gian Lorenzo Bernini, einem der berühmtesten Bildhauer der italienischen Geschichte, dem in Rom unter anderem auch das heutige Aussehen des Petersplatzes, der Baldachin im Petersdom und die Engel auf der Engelsbrücke zu verdanken sind.

Des Weiteren triffst Du auf einen jungen Athleten, der sich einen Dorn aus dem Fuß zieht. Die sehr gut erhaltene Bronzestatue stammt übrigens aus dem 1. Jh. v. Chr.

Statue des Spinario ist nun in der Esedra der kapitolinischen Museen
Statue des Spinario ist nun in der Esedra der kapitolinischen Museen

Update: Der Athlet wurde in die Esedra (siehe unten) verlegt.

In einem eigens ihr gewidmeten Raum befindet sich die berühmte Wölfin, die Papst Sixtus IV den Römern spendierte. Experten sind sich uneinig über die Entstehungszeit dieser Bronzestatue: Für einige geht sie auf das 5./6. Jahrhundert v.Chr. zurück, andere ordnen sie eher ins Mittelalter ein. Unumstößlicher Fakt ist jedoch, dass die Wölfin, die Romulus und Remus säugt, auch heute noch das Symbol der Stadt Rom ist.

kapitolinische museen woelfin romulus remus

Zu den weiteren Highlights in diesem Palazzo zählt sicherlich auch die Marmorbüste der Medusa von Gian Lorenzo Bernini. Seine Idee war es, sie so darzustellen, dass sie in einen imaginären Spiegel blickt. Ihr Gesichtsausdruck, voller Entsetzen und Schmerz über ihr grausames Schicksal, wurde so in Stein gehauen.

In den Sälen der Orti (=Gärten) wiederum befinden sich Stücke, die in den ehemaligen Gärten römischer Villen gefunden wurden. Darunter wirst Du viele Stücke im antiken griechischen Stil entdecken: Die damalige Aristokratie Roms hatte eindeutig eine Schwäche für griechische Literatur und Kultur. Viele von ihnen scheinen tatsächlich auch die griechische Sprache studiert zu haben.

Die Pinakothek

Im obersten Stockwerk des Palazzo dei Conservatori befindet sich die Gemäldesammlung (Pinakothek) des Museums, die um 1748 von Papst Benedikt XIV gegründet wurde.

Die Räume sind teils nach Herkunft der Maler geordnet: So gibt es zum Beispiel den Raum der Maler aus Ferrara, aus Venetien, aus Bologna.

Highlights der Pinakothek sind unter anderem:

  • Battesimo di Cristo (Taufe Jesu) von Tiziano;
  • Der Raub der Sabinerinnen;
  • Die Bilder von Caravaggio, darunter:
    • San Giovanni Battista (Johannes der Täufer): Ganz im rebellischen Stil Caravaggios finden wir hier einen sehr jungen Johannes, nackt, und nicht mit einem Kalb, mit dem er sonst traditionell dargestellt wird, sondern mit einem Widder;
    • La Buona Ventura (junge Roma, die einem jungen Mann aus der Hand liest. Alltagsszene aus dem damaligen Rom)
La Buona Ventura von Caravaggio
La Buona Ventura von Caravaggio

Die Esedra

Ein beeindruckender, hoher, und durch den Einsatz von viel Glas lichtdurchfluteter Raum, ist die Esedra. Hier befinden sich zwei der Glanzstücke der Musei Capitolini:

  • Die originale Reiterstatue von Marc Aurel: Die monumentale vergoldete Bronzestatue des Kaisers Marc Aurel. Ursprünglich gab es zu den Füßen der Statue noch eine Figur eines “Barbaren” als Teil der von Marc Aurel unterworfenen Völker. Diese wurde jedoch vermutlich eingeschmolzen. Aber Marc Aurel war nicht nur wegen seiner kriegerischen Erfolge berühmt, sondern ebenfalls ein Gelehrter und Philosoph.
  • Die kolossale Statue von Kaiser Konstantin, oder vielmehr der von ihr übrig gebliebene Kopf, die Erdkugel und die Hand. In der anderen Hand, die nicht mehr auffindbar ist, hielt Konstantin die Erdkugel. Die gesamte Statue war einmal mindestens 6 Meter hoch.
Originalstatue von Marc Aurel in den kapitolinischen Museen
Originalstatue von Marc Aurel

Der Jupitertempel

Direkt von der Esedra aus wirst Du die Reste der Fundamente eines Tempels aus dem 6. Jh. v. Chr. entdecken.

Reste des Jupitertempels in den kapitolinischen Museen
Reste des Jupitertempels

Hierbei handelt es sich um Boden und ein paar Wandreste aus Tuffstein, die einst als Triade Capitolina, also als Dreigöttertempel, gebaut worden sein sollen. Die drei Götter waren Jupiter, Juno und Minerva.

Der heutige Name führt nur noch einen der Götter auf.

Palazzo Clementino-Caffarelli

Hier befinden sich nicht nur die Sammlungen von Schmuck, Münzen und Medaillen, sondern auch eine Gelegenheit für eine Pause.

Ein ganz besonderes Highlight für durstige Museumsbesucher verbirgt sich nämlich hier: Das Museumscafé Caffarelli mit Aussichtsterrasse, bekannt auch als Terrazza Caffarelli.

terrazza caffarelli rom im winter
Ausblick von der Terrazza des Museumscafés Caffarelli aus – im Winter und ohne Sonne 😉

Das Café ist leider nicht sonderlich gut organisiert, bietet dafür aber eine Weile Entspannung auf der Terrasse, mit Blick über die Dächer Roms in verschiedene Richtungen.

Tipp: Du suchst noch mehr Aussichtspunkte? Der Beitrag über Rom von Oben hilft dir weiter!

Durchgang und Tabularium

Für Rom keineswegs überraschend ist der Durchgang zwischen Palazzo dei Conservatori und Palazzo Nuovo. Dieser führt unterirdisch durch den Kapitolshügel hindurch.

Zu sehen ist dort viel, und die Atmosphäre hat wirklich etwas Mystisches, wie bei einem Geheimgang.

Durchgang zwischen Palazzo dei Conservatori und Palazzo Nuovo
Durchgang zwischen Palazzo dei Conservatori und Palazzo Nuovo

Treffend für diese Unterweltatmosphäre sind in diesem langen Gang alte römische Grabsteine aufgestellt. Wenn Du noch ein wenig Latein beherrschst, wirst Du sicher mit Interesse versuchen, die Grabinschriften zu entziffern.

Von Palazzo dei Conservatori kommend solltest Du auf keinen Fall vergessen, auf circa der Hälfte des Durchganges erst einmal rechts abzubiegen. Der Weg wird dich in ein antikes Gemäuer unter dem Palazzo Senatorio führen: das Tabularium.

Tabularium: Das Dokumentenarchiv des alten Roms

Sein lateinischer Name verrät schon, dass es aus Zeiten des antiken Roms stammt, und auch, wofür es genutzt wurde: “Tabula” kann man nämlich mit “Tafel” übersetzen. So kann man darauf schließen, dass hier früher wichtige Schrifttafeln und Dokumente aufbewahrt wurden, wie zum Beispiel:

  • Gesetzestexte
  • Besitzurkunden
  • usw.
Tabularium in den kapitolinischen Museen
Im Tabularium

Sobald Du eine spektakuläre Aussicht über das Forum Romanum genießt, stehst Du tatsächlich mitten im antiken Tabularium, neu erbaut ab 83 v. Chr. nach einem Brand.

Im Tabularium der kapitolinischen Museen
Im Tabularium

Im Mittelalter dienten die Reste des mittlerweile etwas mitgenommenen Gebäudes als Basis für eine Burg, die später zum heute sichtbaren Palazzo Senatorio wurde.

Palazzo Nuovo und Innenhof mit Marforio

Im Palazzo Nuovo (=neuen Palast) befinden sich weitere Statuen, sowie ein weiterer beeindruckender Innenhof mit Brunnen.

Marforio im Innenhof des Palazzo Nuovo in Rom
Marforio im Innenhof des Palazzo Nuovo in Rom

Marforio

Dieser Brunnen, bzw. die dargestellte Figur, nennt sich heute Marforio. Der Name, so vermutet man, kommt von “Martis Forum” (“Forum des Mars”), wie im Mittelalter das Augustusforum genannt wurde. Hier war es tatsächlich auch, wo man den Brunnen entdeckte.

Die heute sichtbare Kombination aus Figur und Brunnenbecken war für einige Zeit getrennt gewesen: Bis zum Jahre 1587 wurde das Becken noch als Tränke für die Tiere auf den Resten des Forum Romanum benutzt, während die Figur vorher schon von Papst Sixtus V. in den Innenhof des Kapitols gebracht worden war. In 1588 kam schließlich auch das Becken auf dem Kapitolshügel an und befindet sich nun wieder unter seiner Originalstatue.

Der Marforio gehörte übrigens zu den berühmten 7 “sprechenden” Statuen Roms, den statue parlanti: Um sie herum platzierten mit der Obrigkeit unzufriedene Römer nämlich allerhand Nachrichten – und zwar noch bis vor ein paar Jahrzehnten.

Highlights der Statuen im Palazzo Nuovo

  • Venus (la Venere Capitolina), in einer Art kleinem Tempel im Palast untergebracht;
  • Statue des Galata Morente (=des sterbenden Kriegers);
  • Amor und Psyche.
kapitolinische museen amor psyche
Die Skulptur von Amor und Psyche

Noch nicht genug von den Musei Capitolini? Na, dann nichts wie hin!

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