Rezept für Risotto Milanese (Safranrisotto)

Risotto Milanese (oder auch risotto allo zafferano genannt) ist einer der ewigen und immer gern gegessenen Klassiker der italienischen Küche! Nicht nur in Mailand darf man sich trauen, dieses leckere und erstaunlich einfache Rezept nachzukochen. Vorausgesetzt, man mag Reis und vor allem Safran, ist dieses Gericht wirklich für Jedermann geeignet. Die Komplimente für dein Safranrisotto sind vorprogrammiert.

Ach, eins noch: Auch wenn es sich um Reis handelt, es ist eine wahre Kalorienbombe und nichts für Diäten. Italianisiert.de wünscht viel Spaß beim Probieren!

Welche Zutaten benötigt das Risotto Milanese?

Diese Zutaten sind für circa 4 Personen geeignet:

  • ein schöner Topf voll Fleischbrühe (am besten selbst gemacht, aber wer macht das schon)
  • 400 g Carnaroli-Reis
  • 1/2 weiße Zwiebel
  • Ein Becher Weißwein (nicht spritzig! Kann auch abgestanden sein)
  • 2 Tütchen Safran (oder ca. 1/3 Kästchen, wie es z.B. bei Tegut verkauft wird)
  • Olivenöl Extra Vergine
  • 250 g gute Butter (keine Margarine etc.)
  • 150 g geriebenen Parmigiano Reggiano oder Grana Padano

Zubereitung des Safranrisotto

Die Fleischbrühe, circa 2 Liter, vorbereiten und in einem Topf auf kleiner Flamme warmhalten. Sie kommt bald zum Einsatz.

Manche Chefkochs lösen auch ein wenig Safran in der Fleischbrühe auf. Ein, zwei Fäden können nicht schaden.

Die Zwiebel in ganz kleine, circa reiskorngroße Stückchen hacken.

Eine große (!) Pfanne mit ein bißchen Olivenöl anheizen und die Zwiebel darin glasig andünsten. Sobald sie glasig ist, den Reis in die Pfanne hinzugeben und ein paar Minütchen anrösten, ohne ihn zu verbrennen. Der Reis soll die Flüssigkeit der Zwiebeln ganz in sich aufnehmen. Immer schön rühren, damit nichts anbrennt.

Reis und Zwiebeln in der Pfanne für Risotto Milanese

Reis und Zwiebeln in der Pfanne für Risotto Milanese

Die Zwiebel-Reis-Mischung in der Pfanne mit einem großzügigen Glas Weißwein ablöschen. Immer schön weiter rühren. Der Reis sollte den Weißwein gänzlich aufsaugen.

Risotto-Reis, der gerade den Weißwein aufsaugt

Risotto-Reis, der gerade den Weißwein aufsaugt

Wenn der Weißwein auch absorbiert ist, sich also keine Flüssigkeit mehr in der Pfanne befindet, mit einer Schöpfkelle genau so viel warme Fleischbrühe in die Pfanne geben, bis das Risotto gerade so bedeckt ist. Immer schön weiter rühren, damit nichts anbrennt und die Flüssigkeit gleichmäßig aufgenommen wird.

Nebenbei die Safranfäden (bzw. das Safranpulver aus dem Tütchen, je nachdem was man zur Verfügung hat) nun zum Reis in die Pfanne geben. Sie fangen nun langsam an, dem Reis die schöne gelbe Farbe des Risotto Milanese anzunehmen.

Die Brühe immer wieder so weit nachgießen, dass der Reis gerade so gänzlich bedeckt ist. Zwischendurch probieren, wie lange der Reis noch ungefähr benötigt, um die perfekte Konsistenz zu erreichen. In der Regel braucht ein Risotto-Reis circa 15 Minuten bis er fertig ist.

Die ganze Prozedur mit Rühren und Nachgießen so lange wiederholen, bis der Reis fertig ist. Er sollte natürlich nicht wie Brei weichgekocht, sondern noch bißfest sein, wie Pasta al dente. Kalkuliere immer, dass am Ende ein cremiges Risotto in der Pfanne sein sollte, keine Suppe und auch kein zu trockenes Reisgericht.

Sobald man den Reis für „fertig“ erklärt hat, Pfanne ausstellen. Nun kommt der Clou:

Eine gute Portion kalte Butter (ca. 250 g wie oben erwähnt) und eine großzügige Portion geriebenen Parmigiano Reggiano oder Grana Padano in die Pfanne geben und vermengen. Die Butter sollte noch kühlschrankkalt in die Pfanne kommen, das soll dem Risotto Milanese laut den Mailändern die nötige Cremigkeit verleihen.

Das Risotto Milanese wird mit Butter und geriebenen Parmiggiano oder Grana Padano zum Schluß fertiggestellt

Das Risotto Milanese wird mit Butter und geriebenem Parmiggiano oder Grana Padano zum Schluß fertiggestellt

Ist alles schön verrührt und die Butter geschmolzen, das Safranrisotto direkt servieren. Es gibt nichts Schlimmeres als Risotto, das nicht mehr warm ist.

Falls man einen Rest geriebenen Käse übrig hat, wird er mit auf den Tisch gestellt. Italiener essen fast immer alles mit noch einem bißchen mehr Käse obendrauf.

P.S. Wer das Risotto schön anrichten möchte, kann ihn zum Beispiel in Trinkbecher abfüllen und den geformten Reis so auf den Teller geben. Kommt immer sehr gut an!

Dazu trinken kann man einen Weißwein, vor allem natürlich direkt aus der Lombardei, der Ursprungsgegend des Risotto Milanese.

Italianisiert.de wünscht guten Appetit!

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Safran-Risotto alla Milanese
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