Rom von oben: Entdecke die besten Aussichtspunkte

Wer seinen Aufenthalt in Rom plant, möchte sich sicherlich auch einmal Rom von oben ansehen. Das ist nicht nur super für einen generellen Überblick, sondern auch vor allem Abends wunderbar romantisch und einfach atemberaubend schön. Reden wir nicht lange um den heißen Brei herum, hier kommen die besten Aussichtspunkte über Rom für Dich. Viel Spaß beim Entdecken!

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Aventin: Orangengarten und das berühmte Schlüsselloch
Der Gianicolo
Der Pincio
Die Terrasse des Palazzo Caffarelli auf dem Kapitol
Blick über Rom von der Kuppel des Petersdoms

Aventin: Orangengarten und das berühmte Schlüsselloch

Beim Aventin handelt es sich um einen der Berühmtesten der sieben Hügel Roms. Er befindet sich genau gegenüber dem Palatin, also dem ehemaligen Kaiserhügel. Dazwischen eingebettet ist nur der Circo Massimo. Die zentrale Lage des Aventin kannst Du leicht für einen kleinen Ausflug nutzen, ohne dafür große Strecken zurücklegen zu müssen. Vom Circo Massimo aus schlängelt sich eine kleine Straße direkt neben einem schönen Rosengarten den Berg hoch: diese Straße ist sicherlich der bekannteste Aufstiegspunkt zum Aventin. Übrigens gibt es nicht nur Rom von oben von dort zu sehen, sondern es lohnt sich auch ein Besuch einer der ältesten Kirchen Roms, der Basilika Santa Sabina, die sich auch auf dem Aventin befindet. Nun aber zu den beiden interessanten Aussichtspunkten über Rom vom Aventin aus:

Orangengarten (Giardino degli Aranci):

Direkt neben der alten Basilika Santa Sabina gelegen befindet sich der berühmte Orangengarten, der seinen Namen den zahlreichen, symmetrisch im Park angeordneten Orangenbäumen verdankt. Den Park, auch Parco Savello genannt, kann man seit 1932 genießen.

die Terrasse im Orangengarten ist ein beliebter Aussichtspunkt über Rom

Sehr beliebt ist der Orangengarten auch bei Hochzeitspaaren, die dort gerne die ein oder andere Fotosession abhalten. Uns interessiert heute aber nur die Aussicht: Die weiße Terrasse des Orangengartens ist schon vom Eingang aus sichtbar. Hier bekommst Du den ersten Blick über Rom von oben.

Blick vom Orangengarten in Rom

Der Orangengarten ist lediglich tagsüber geöffnet, je nach Monat mehr oder weniger lang:

Oktober bis Februar: 7:00 bis 18:00

März + September: 7:00 bis 20:00

April bis August: 7:00 bis 21:00



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Das Schlüsselloch von Santa Maria del Priorato:

Die meisten werden schon einmal davon gehört haben: auf dem Aventin gibt es ein Schlüsselloch, durch welches man einen direkten Blick auf die Kuppel des Petersdoms hat. Mittlerweile ist das kein Geheimtipp mehr und es gibt Leute, die sich dafür ernsthaft in eine lange Schlange stellen. Solltest Du trotzdem auch einmal gucken wollen, gehe vom Orangengarten aus einfach an der Basilika Santa Sabina vorbei und geradeaus bis zur Piazza dei Cavalieri di Malta. Das Schlüsselloch, auch „heiliges“ Schlüsselloch genannt, gehört zur Kirche Santa Maria del Priorato und wurde extra genau so angelegt. Bei diesem sehr eingeschränkten Blick über Rom handelt sich also um keinen „heiligen“ Zufall 😉

Der Gianicolo

Auch wenn er höher als die berühmten sieben Hügel von Rom ist, gehört der Gianicolo nicht zu ihnen. Er lag zur Zeit der Erbauung der Servianischen Mauer, die ab 387 v.Chr. das römische Stadtgebiet markierte, ganz einfach außerhalb des genannten Stadtgebiets und wird daher nicht mitgezählt.

der höchste Aussichtspunkt über Rom ist der Gianicolo, hier bei Tag

Ich empfehle Dir, tagsüber für Punkt 12 Uhr in der Nähe der Statue von Garibaldi deinen Besuch auf dem Gianicolo zu planen: Jeden Tag um Punkt 12 gibt es dort die traditionellen Schüsse einer alten Kanone zu sehen und zu hören. Diese Prozedur wird seit 1849 jeden Tag wiederholt, aufgrund eines Erlasses von Papst Pio IX. Damit wollte der Papst die Kirchenglocken in Rom synchronisieren, da jeder Glöckner nun genau hörte, wann er 12 Uhr schlagen musste.

Auch Nachts ist der Gianicolo ein Spektakel das Seinesgleichen sucht. Rom von oben ist hier im Dunkeln wirklich besonders schön, wie Du auch im Bericht Was tun in Rom bei Nacht nachlesen kannst.

Rom von Oben auf dem Gianicolo bei Nacht

Die Terrassen des Gianicolo sind die höchsten Aussichtspunkte in Rom. Noch dazu hast Du hier die Möglichkeit, die Stadt von mehreren Blickpunkten aus zu genießen, je nachdem, auf welcher Terrasse Du gerade stehst. Von einem Punkt aus kannst Du den Petersdom „im Grünen“ sehen:

Blick auf den Petersdom vom Gianicolo aus

Bei wolkenlosem Himmel und vor allem Nachts siehst Du nicht nur Rom von oben, sondern auch die beleuchteten Dörfer, die in die Gebirgszüge rund um Rom eingebettet sind.



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Der Pincio

Der Pincio ist auch einer der unglücklichen Hügel, die nicht zu den sieben Hügeln Roms zählen, aus dem gleichen Grund wie der Gianicolo. Auf diesem Hügel liegt auch der berühmte Park von Villa Borghese, er ist also nicht zu verfehlen. Sowohl tagsüber als auch nachts macht es Spaß sich Rom von oben vom Pincio aus anzusehen. Der beste Aussichtspunkt über Rom ist hier sicherlich die Terrasse des Parco di Villa Borghese. Diese erreichst Du am Besten, wenn Du einfach die Treppen von Piazza del Popolo aus hochsteigst. Übrigens auch ein beliebter Ort, um auf den eigenen Geburtstag mit ein paar mitgebrachten Sektflaschen und Plastikbechern anzustoßen 😉

Anstoßen auf den Geburtstag, mit Blick über Rom vom Pincio aus

Die Terrasse ist aber noch nicht alles. Die Straße zwischen der Aussichtsterrasse und der Spanischen Treppe zählt ebenfalls noch zu dem, was man in Rom den Pincio definiert. Es gibt zwar viel Vegetation, die oft den Blick über Rom versperrt, aber dies ist nicht durchgehend so. Also, einfach die Straße weiterlaufen bis zur Spanischen Treppe. Es lohnt sich!

Rom von Oben nach der Dämmerung vom Pincio aus

Wenn Du es gerne ruhiger magst, ist der Pincio abends und nachts der richtige Aussichtspunkt über Rom für dich. Du solltest aber nicht alleine gehen, vorsichtshalber.

Die Terrasse des Palazzo Caffarelli auf dem Kapitol

Nicht ganz so hoch wie die anderen Aussichtspunkte über Rom gelegen, aber dennoch einen Blick (und einen Kaffee) wert, ist die Terrasse des Palazzo Caffarelli auf dem Campidoglio. Dort ist das Museumscafé des römischen Museums beherbergt, Du kannst aber auch ins Café und auf die Terrasse ohne den Eintritt fürs Museum bezahlen zu müssen. Wie Du dort hinkommst, erfährst Du im Artikel „Die Terrazza Caffarelli und Vorhof: Blick über Rom vom Kapitol“.

Rom von oben von der Kuppel des Petersdoms

Sicher nichts für Menschen mit Platzangst ist der Aufstieg hoch in die Kuppel des Petersdoms: Enge Gänge, die sich schräg an der Wand lang in die Höhe schrauben. Wer es die sage und schreibe 551 Stufen bis nach oben schafft, wird mit einer super Aussicht über die Stadt belohnt. Der Spaß kostet je nach körperlicher Fitness: wer fit genug für 551 Stufen ist, bezahlt 6 Euro. Wer den Aufzug bis auf Höhe der Terrasse nehmen und von dort aus noch 320 Stufen laufen möchte, bezahlt 8 Euro.

Die Öffnungszeiten sind:

vom 1.10. bis 31.3. von 8:00 bis 17:00

vom 1.4. bis 30.9. von 8:00 bis 18:00

 


»Welcher ist dein liebster Aussichtspunkt über Rom? Teile uns deine Meinung mit!«


 

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